Frühlingsgefühle auf der Farm: Pflanzen und Tiere erwachen

Frühlingsgefühle auf der Farm: Pflanzen und Tiere erwachen



Endlich ist es soweit, ganz offiziell ist nun Frühling. Zumindest meteorologisch. So richtig beginnt der Frühling allerdings erst am 20. März – aber mit solchen Details wollen wir uns nicht aufhalten. Wir atmen lieber auf und freuen uns über die ersten wärmenden Sonnenstrahlen. Der Lenz ist da, um etwas Neues, Lebendiges entstehen zu lassen. Vielleicht sollten wir uns ein Beispiel an der Natur nehmen? Jetzt ist die Zeit den Garten neu zu planen, die Gerätschaften zu reinigen, Ordnung im Schuppen zu schaffen, Obstbäume zu schneiden und abgestorbene Pflanzenteile zu entfernen. Oder auch mal Altes neu aufgelegt auszuprobieren.


Denn schon jetzt kann man das erste Grün am Wegesrand ernten. Bachehrenpreis, Brunnenkresse, Scharbockskraut, Spitzwegerich, Bitteres Schaumkraut und sogar die Knoblauchrauke blitzen neckisch hervor. Bald schon werden die Pflanzen ihre ganze Energie in ihre grünen Triebe stecken. Eine Vitaminbombe für uns Menschen. Aber auch für unsere tierischen Begleiter hält die Natur gesunde Leckerbissen bereit: Gehölze bieten mit ihren jungen Trieben eine schöne und gehaltvolle Abwechslung zur täglichen Heu-Ration. In der Winterfütterung ist Heu sicherlich immer noch eines der gebräuchlichsten Futtermittel. Damit die Mäuler nicht staubtrocken bleiben, ist eine optimale Wasserversorgung hier das A und O – gerade auch bei Minusgraden. Und Frühling und Frost schließen sich keinesfalls aus. In teilweise noch knackig kalten Nächten muss man sich warm futtern, damit erhöht sich natürlich auch der Wasserbedarf. Heutzutage muss man glücklicherweise morgens nicht mehr mit der Axt zur Tränke - ein herzliches Dankeschön an den technischen Fortschritt. Frostfreie Weidetränken sorgen zuverlässig dafür, dass immer sauberes Wasser zur Verfügung steht. Ein wichtiger Punkt für das Gesundhalten unserer Tiere. Persönlich muss ich sagen, dass ich einfach glücklich bin, dass die Zeit der „rollenden Kübel” passé ist. Jede Herde braucht offenbar einen Spezialisten für Überflutungen an offenen Tränken. Vielleicht eine Art Naturgesetz?